top of page

Feldnotiz aus London (WTM 2026): Warum echte Reiseerlebnisse mehr als gute Algorithmen brauchen

vor 23 Minuten
3 Min. Lesezeit

Chaska Tours auf der World Travel Market 2026 – neue Perspektiven, alte Bekannte und ein wachsendes Interesse an Kolumbien.

London, November 2026. Drei Tage World Travel Market (WTM), unzählige Gespräche, neue Kontakte und jede Menge Inspiration. Wenn sich die internationale Reisebranche in London trifft, wird schnell deutlich, wie vielfältig unsere Welt ist – und wie viel sich im Tourismus gerade bewegt.


Auch wir von Chaska Tours waren bei der WTM London 2026 dabei. Die Atmosphäre war großartig: Reiseveranstalter, Destination Management Companies (DMCs), Tourismusexperten und Technologieanbieter aus aller Welt kommen hier zusammen, tauschen Ideen aus und diskutieren darüber, wie wir in Zukunft reisen werden.


Und wir nehmen eine besonders erfreuliche Beobachtung mit nach Hause: Das Interesse an Kolumbien wächst weiter.



Kolumbien: Immer mehr Interesse am Unbekannten

Was uns in vielen Gesprächen besonders aufgefallen ist: Kolumbien wird zunehmend als vielseitiges Reiseziel wahrgenommen. Dabei geht es längst nicht mehr ausschließlich um die bekannten Höhepunkte wie Cartagena, die Kaffeezone oder Medellín.


Immer häufiger interessieren sich internationale Reiseveranstalter für Erlebnisse abseits der klassischen Routen – für Regionen, die touristisch noch weniger erschlossen sind, für authentische Begegnungen und für Reisen, die sich wirklich individuell anfühlen.


Besonders spannend ist auch das zunehmende Interesse aus dem asiatischen Markt, das wir von Messe zu Messe stärker wahrnehmen.


Für uns ist das eine schöne Bestätigung unserer Arbeit. Denn genau dafür steht Chaska Tours seit über 20 Jahren: Kolumbien nicht nur als Reiseziel zu präsentieren, sondern seine Vielfalt mit echter Ortskenntnis zugänglich zu machen.



Künstliche Intelligenz kann Reisen planen. Aber kennt sie auch die Realität vor Ort?

Ein weiteres großes Thema auf der WTM: neue Technologien und künstliche Intelligenz. Die Möglichkeiten entwickeln sich rasant, und auch in der Reisebranche eröffnen sich dadurch spannende Perspektiven.


Gleichzeitig hat sich in unseren Gesprächen ein interessanter Gegentrend gezeigt: Je einfacher es wird, Reisen digital zu planen, desto wichtiger wird verlässliches Wissen aus erster Hand.

Eine KI kann innerhalb von Sekunden eine beeindruckende Kolumbien-Reiseroute zusammenstellen. Doch ob diese Route logistisch tatsächlich sinnvoll ist, wie viel Zeit bestimmte Strecken unter realen Bedingungen benötigen oder welche lokalen Partner zuverlässig zusammenarbeiten – das steht auf einem anderen Blatt.


Genau deshalb suchen internationale Reiseveranstalter wieder verstärkt nach lokalen DMCs, die ihr Land wirklich kennen. Für uns bedeutet lokale Expertise nicht nur, die schönsten Orte zu kennen. Es geht darum, realistisch zu planen, auf Veränderungen reagieren zu können, langjährige Beziehungen vor Ort zu pflegen und Erlebnisse möglich zu machen, die sich nicht einfach aus einer Datenbank zusammensetzen lassen.


Technologie ist dabei ein wertvolles Werkzeug. Aber sie ersetzt nicht die Erfahrung der Menschen, die tagtäglich in einer Destination arbeiten.



Alte Freunde, neue Ideen und die Zukunft des Abenteuertourismus

Ein persönliches Highlight unseres London-Aufenthalts war das AdventureCONNECT-Event der Adventure Travel Trade Association (ATTA). Es war wunderbar, alte Freunde und Wegbegleiter aus der internationalen Abenteuerreisebranche wiederzusehen, neue Kontakte zu knüpfen und sich darüber auszutauschen, wohin sich der Abenteuertourismus entwickelt.


Gerade solche Begegnungen erinnern uns daran, warum wir so gerne Teil dieser Branche sind. Hinter den Reiseprogrammen, Destinationen und Unternehmen stehen Menschen, die ihre Begeisterung fürs Entdecken teilen.


Und bei all den technologischen Neuerungen bleibt eines konstant: Reisen lebt von persönlichen Verbindungen – zwischen Reisenden, lokalen Gastgebern und den Menschen, die im Hintergrund besondere Erlebnisse möglich machen.



Von London nach Dresden und weiter nach Mexiko

Viel Zeit zum Durchatmen bleibt nicht, denn nach London stehen direkt die nächsten spannenden Termine an. Bei den DIAMIR-Globetrottertagen in Dresden sind wir ebenfalls vertreten. Am Samstag, 7. November 2026, um 14:00 Uhr nimmt Michael Gold die Besucher mit auf eine Reise durch unser Kolumbien. Der Vortrag trägt den Titel: „Mehr als Kaffee, Karibik und Cartagena: Das Risiko? Bleiben zu wollen.“



Es geht um bekannte Höhepunkte, unbekanntere Regionen, besondere Begegnungen und die vielen kleinen Geschichten, die Kolumbien zu einem so faszinierenden Reiseland machen.


Anschließend geht es für Chaska Tours auch international weiter: Vom 10. bis 12. November 2026 sind wir auf der ersten ITB Americas in Guadalajara, Mexiko, vertreten. Eine spannende neue Plattform, um Kontakte innerhalb des amerikanischen Kontinents auszubauen und Kolumbien als vielseitige Reisedestination weiter ins Gespräch zu bringen.



Was wir aus London mitnehmen

Die WTM 2026 hat uns viele neue Ideen, interessante Kontakte und wertvolle Gespräche beschert. Vor allem aber hat sie uns erneut darin bestärkt, worauf es unserer Meinung nach beim Reisen ankommt.


Die besten Reisen entstehen nicht allein durch schöne Bilder, perfekt formulierte Programme oder intelligente Technologien. Sie entstehen dort, wo Neugier auf Erfahrung trifft, wo Menschen ihr Wissen teilen und wo ein Land nicht nur besucht, sondern wirklich erlebt wird.


Und genau dafür setzen wir uns bei Chaska Tours ein – in Kolumbien und überall dort, wo wir Menschen für dieses außergewöhnliche Land begeistern können.


Hasta pronto – aus London, Dresden oder Guadalajara!



Kommentare


bottom of page