Lerne unseren Reiseleiter Urs kennen: Erfahren unterwegs, bestens vorbereitet
Mit Urs sicher durch Kolumbien: Erfahrung, die man unterwegs spürt
Wer mit Chaska durch Kolumbien reist, soll das Land intensiv erleben: zu Fuss durch den Nebelwald, über Wege in den Anden, durch kleine Dörfer und lebendige Städte. Dazu gehört für uns nicht nur ein Reiseleiter, der die schönsten Orte kennt. Ebenso wichtig sind Erfahrung, Verantwortungsbewusstsein und die Fähigkeit, auch dann ruhig und richtig zu handeln, wenn unterwegs einmal etwas Unvorhergesehenes passiert.
Unser Reiseleiter Urs Diethelm bringt genau diese Kombination mit. Seit mehreren Jahren begleitet er Reisen für Chaska – und Kolumbien ist für ihn weit mehr als ein Reiseziel. Es ist seit Jahrzehnten seine Heimat.

Vor Kurzem hat Urs außerdem seine Kenntnisse in Erster Hilfe aufgefrischt und einen Nothilfekurs absolviert. Auf dem Programm standen unter anderem das richtige Verhalten im Notfall, Patientenbeurteilung, Reanimation und der Einsatz eines AED, die stabile Seitenlage sowie der Umgang mit Blutungen und die Wundversorgung.
Für uns ein guter Anlass, euch den Menschen hinter dem Chaska-Reiseleiter einmal etwas genauer vorzustellen.
Von den Schweizer Voralpen nach Kolumbien
Aufgewachsen ist Urs in den Schweizer Voralpen. Kurz nach der Schule führte ihn seine erste grosse Reise nach Südamerika – und ausgerechnet Kolumbien liess ihn nicht mehr los.
Mitte der 1990er-Jahre kehrte er im Rahmen einer geplanten Auszeit zurück und liess sich in Cali nieder. Die Auszeit dauerte schließlich etwas länger als gedacht: Urs blieb in Kolumbien und machte das Land zu seiner neuen Heimat.
Seit rund zwei Jahrzehnten teilt er als Reiseleiter seine Begeisterung für Kolumbien mit Reisenden.
Dabei hat Urs das Land weit über die klassischen Sehenswürdigkeiten hinaus kennengelernt. Seine Reisen führten ihn vom Amazonas und den Savannen am Orinoco über die Anden bis an die Pazifik- und Karibikküste. Er schreibt selbst, dass er weit über hundert Touren durch Kolumbien geleitet hat – und trotzdem jede neue Reise als einzigartiges Erlebnis empfindet.
Genau diese Mischung aus Erfahrung und ungebrochener Neugier ist ziemlich typisch Urs.

Ein Reiseleiter, der auch hinter die Kulissen schaut
Fragt man Urs nach seinen Lieblingsökosystemen, bekommt man keine ganz gewöhnliche Antwort: Regen- und Nebelwälder – und Quartierkneipen mit Plastikstühlen.
Das beschreibt seine Art zu reisen eigentlich ziemlich gut.
Natürlich begeistert er sich für Kolumbiens spektakuläre Landschaften. Gleichzeitig interessieren ihn die kleinen Begegnungen und unscheinbaren Orte mindestens genauso sehr. Er streift gerne durch weniger bekannte Winkel der Städte und schätzt die spontanen Begegnungen, die sich dort ergeben.
In seiner Freizeit sitzt Urs gerne auf dem Bike oder versucht sich, wie er selbst sagt, als „Macheten schwingender Hobby-Bauer“. Seine drei eigenen Stichworte lauten Birder, Biker, Billardeur. Und dann wären da noch Pferde.

San Agustín: ein besonderer Ort für Urs
Einer der Orte, die Urs besonders am Herzen liegen, ist San Agustín im Süden Kolumbiens.
Zwischen grünen Hügeln, Kaffee, Bananen, Avocados und Zitrusfrüchten liegen hier die geheimnisvollen Steinstatuen und Grabanlagen einer längst vergangenen Kultur. Urs liebt es besonders, den archäologischen Park am frühen Morgen zu erleben, wenn noch Nebel zwischen den Figuren hängt.
Mit einem Augenzwinkern schreibt er, dass er dann manchmal nicht ganz sicher sei, ob dort hinten nicht gerade der Geist eines Schamanen vorbeigehuscht ist.
Die Umgebung erkundet er zu Fuss und mit dem Fahrrad – am allerliebsten jedoch auf dem Pferd. Auch damit verbindet ihn eine persönliche Geschichte: Auf seiner allerersten Kolumbienreise sass Urs ausgerechnet hier zum ersten Mal auf einem Pferd.
Es sind solche Verbindungen zu einem Ort, die man nicht aus einem Reiseführer lernen kann.

Erfahrung bedeutet auch Verantwortung
Gerade bei aktiven Reisen durch Kolumbien bewegen wir uns immer wieder abseits des gewohnten Alltags: Wir wandern, sind in den Bergen unterwegs, besuchen abgelegenere Regionen oder verbringen längere Zeit in der Natur.
Natürlich wünschen wir uns, dass Erste-Hilfe-Kenntnisse während einer Reise niemals gebraucht werden. Aber gute Vorbereitung bedeutet eben auch, auf diesen Fall vorbereitet zu sein.
Deshalb freuen wir uns, dass Urs seine Kenntnisse 2026 mit einem Nothilfekurs aufgefrischt hat. Zu den Kursinhalten gehörten das Verhalten und die Alarmierung im Notfall, die Beurteilung von Patienten und Vitalfunktionen, Herzinfarkt und Hirnschlag, stabile Seitenlage, Reanimation nach BLS-AED-SRC-Algorithmus sowie Blutungen und Wundversorgung.

Für uns passt das sehr gut zu dem Reiseleiter, den wir kennen: viel Erfahrung haben und trotzdem nie davon ausgehen, schon alles zu wissen.
Sicherheit auf Reisen beginnt lange vor dem Notfall
Sicherheit bedeutet für uns bei Chaska nicht, Reisenden das Gefühl zu geben, dass unterwegs überall Gefahren lauern.
Im Gegenteil.
Gute Vorbereitung soll dazu beitragen, dass unsere Gäste ihre Reise möglichst unbeschwert geniessen können.
Ein erfahrener Reiseführer kennt nicht nur Sehenswürdigkeiten. Er muss Gruppen einschätzen können, aufmerksam bleiben, Entscheidungen treffen und wissen, was zu tun ist, wenn etwas nicht nach Plan läuft. Ein aktueller Erste-Hilfe-Kurs ist dabei ein konkreter Baustein – neben der langjährigen Erfahrung, die ein Reiseleiter über viele Jahre und viele Reisen sammelt.
Bei Urs kommen diese beiden Dinge zusammen.
Kolumbien ist für Urs Heimat
Vielleicht ist aber etwas anderes noch wichtiger, wenn man verstehen möchte, wie Urs Reisen führt: Nach all den Jahren betrachtet er Kolumbien nicht als ein Produkt, das er Gästen präsentiert.
Es ist sein Zuhause.

Er schwärmt von Nebelwäldern und den Bergen der Sierra Nevada de Santa Marta, von der Pazifikküste und von San Agustín. Er erzählt von der Offenheit und dem Humor der Menschen und von unerwarteten Begegnungen unterwegs. Selbst nach weit über hundert Touren gibt es offenbar noch genug, was ihn staunen lässt.
Und sollte irgendwann doch noch der grosse Lottogewinn kommen?
Dann hat Urs bereits einen Plan: nach Tanger gehen und Arabisch lernen.
Bis dahin findet ihr ihn vermutlich irgendwo zwischen Anden, Nebelwald und einer kolumbianischen Quartierkneipe auf einem Plastikstuhl.

Du möchtest Kolumbien nicht nur bereisen, sondern das Land mit jemandem kennenlernen, der hier seit Jahrzehnten zu Hause ist? Dann vielleicht schon bald mit Urs als Führer auf eurer nächsten Chaska-Reise?




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